Sonntag, September 17

Renndrad selber lackieren und aufbereiten

Es war einmal ein Fahrrad.

Vor mittlerweile zwei Jahren kaufte ich mir ein gebrauchtes, blaues Rennrad. Ich wollte es mir schön herrichten und damit durch die Sommer radeln.



MATERIAL:


Leider, wie immer verschob sich die ganze Sache. Es gab immer wieder eine Ausrede, immer etwas Anderes, was wichtiger war,  schlechtes Wetter, schlechtes Werkzeug und wenig Kohle in der Patte.
Jetzt ist es endlich geschehen. Die Semesterferien kamen, der Lack war bestellt und Werkzeug sowie kompetente Hilfe vorhanden.
Es ging los. Ich baute das Rad mit einem Kumpel auseinander. Das war noch sehr einfach und ging schnell.
Alle Brems- und Schaltzüge sollte ausgetauscht werden, sodass man sie einfach kappen konnte. Weiter ging es mit Schaltung und Co. Auch diese wurden nur abegschraubt und gereinigt. Natürlich wurden selbige auch gefettet.
Es blieb nur noch der Rahmen mit Sattel und Lenker übrig.

Mit diesem bin ich zurück in den Garten und begann das Schleifen. 40er, 80er und 120er reichten mir aus, um den dunkelblauen Lack zu entferten und Rost den gar aus zumachen. Nach einigen blieb ein silberfarbener Rahmen aus Stahl übrig.

Dieser wollte nun bekleidet werden. Ich entschied mich für "London Bettersea" Ein sehr netter und einfach zu verarbeitender Lack, wirklich. Er besteht aus Acryl und einem Pulver. Dadurch ist schwierig Läufer zu lackieren. Nach zweimaligen Lackieren war mein Ergebnis mehr als zurfriedenstellend. Die Trocknungszeit ist bei der Farbe sehr kurz. Ich ließ den Rahmen dennoch eine Nacht alleine im Keller trocknen.

Jetzt begann der schwierige Teil. Es sollte alles wieder zusammen kommen. Dazu fuhr ich wieder zu meinem Kumpel. Zusammen machten wir uns erstmal daran die Laufräder und Bremsen zu montieren. Das ging einfach. Allerdings fehlte ein Nuppsi für die Bremse hinten.
Nächste Punkt war die Schaltung. Eine Shimano 600. Dazu schraubten wir den Umwerfer an und die Krubel ans Tretlager. Leider passte der Umwerfer nicht mehr zum neuen Ritzel. Somit entschieden wir uns für nur ein großes Ritzel vorne. Der Umwerfer wurde wieder abmontiert.

Hinten lief es wie am Schnürchen. Die Schaltung war schnell angebracht, der Zug verlegt Später habe ich die Schaltung eingestellt. Geht relativ easy.
So, es ist echt keine große Kunst ein Rad aufzubereiten. Hier und da ist es gut, wenn eine helfende Hand hat, oder einen Rat aus dem Fahrradladen seines Vertrauens bekommt.
Der Farbton ist sehr echt. Man weiß also, was man bekommt.


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