Sonntag, Juni 11

Renovierungstagebuch // Wände streichen

Jetzt sollten die schön angezogenen Wände noch ein farbliches Gewand bekommen. Dazu wählten wir wieder hauptsächlich Alpina Farben aus. Aus Erfahrung. In Johnnys alten Wohung haben wir es mit Schöner Wohnen Farben probiert und waren sehr schnell enttäuscht. Dieses Mal sollte alles anders werden.





MATERIAL:
Wohnzimmer Alpina feine Farben Sanfter Morgentau, Stärke der Berge
Schlafzimmer Alpina feine Farbe Zeit der Eisblumen
Küche Alpina feine Farben Sanfter Morgentau
Bibliothek Alpina feine Farben Zeit der Eisblumen, angemischt Oxfort Grün, Schöner Wohnen Architec's finest Le Marais

Johnny suchte über mehrere Wochen hinweg immer wieder neue Farbkarten zusammen, wie Schulikinder Panini-Bilder. Die Farben im Wohnzimmer sollten zu meinem Gesellenstück passen, zum Boden, zu den anderen Möbel, die wir bereits haben und die, die auch noch kommen werden.
Ja, es gab viele Kriterien und Krititk aber auch einen Konsens.
Nachdem das erste Zimmer, das Schlafzimmer in der Zeit der Eisblumen farbig finalisiert war und die Bäume an der Wand, waren auch wir guter Dinge. Ein Anstrich pro Zimmer; Das wäre super dachten wir. Leider kam es anders.

Wir haben das Wohnzimmer insgesamt 3x im Morgentau gestrichen und 2x in der Stärke der Berge. Die Strecke zum zum Baumarkt kann ich jetzt Schlaf abfahren.
Hier unsere Empfehlung: Bei ersten Mal schon satt Farbe auftragen. So deckt sie einfach sofort und erspart weiteres Streichen. Ja, es ist ungewöhnlich, wenn nur 40cm breit streicht und dann wieder neue Farbe auf die Rolle kleckert aber es lohnt sich ungemein.


In der Bibliothek probierten wir uns nochmals an den Schöner Wohnen Farben obwohl wir sie beim letzten Mal schon doof fanden. Und es war derselbe Fehler. Die Farben sind einfach nicht gut. Sie decken nicht, lassen sich nicht gut verarbeiten und die Differenz zwischen Musterkarte und Wirklichkeit ist so groß wie schneeweiß zu asphaltschwarz.
Also warmes taupe zu kühlem violett, wenn man in den Worten von Johnny spricht und nicht hyperbelt. (Und wir hatten die Farbkarten, auf denen die echte Farbe aufgetragen wurde. Karte und Eimer passten dennoch nicht zusammen.)
Nunja, nach einer fertig gefärbten Wand war klar, dass die Bibliothek nicht asphaltschwarz sprich violett bleiben wird.
Wir entschieden uns dazu einige Wände in Zeit der Eisblume zu streichen und eine Sitzecke in Oxfort Grün oder wieder Engländer sagt: Oxfort Green/British Racing Green. Insgesamt ist es ein tolles Konzept und ist nicht so bunt wie es klingt. Sehr gemütlich um zu lesen, glänzene Scheiben in der Playstation rotieren zu lassen und zu nähen. Es ist nämlich auch irgendwie ein Arbeitszimmer. Johnny hat ihr Nähkämmerchen dort untergebracht, in dem bald schon viele schöne und neue Dinge hergestellt werden.


Die Küche ließ sich hingegegen gut bearbeiten, wenn man die Strapazen mit den Käfern nicht beachtet.



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