Sonntag, November 29

Adventskranz mal anders

Beim sonntäglichen Spaziergang mit Gre durch den Wald sahen wir Kinder, die Stöcke und Tannenzapfen sammelten. Dabei bekamen wir Lust, auch etwas aus dem Wald mit nach Hause zu nehmen und so gingen wir mit einer Hand voll Äste zurück. 
Zuhause abgelegt stellte sich die Frage: Was fangen wir denn nun damit an?
Während wir überlegten ordnete einer von uns die Stöcke kreisförmig an. Und damit war's dann klar. Wir basteln einen mehrjährigen Adventskranz!

Schönen ersten Advent, ihr Streuner und Träumer!




MATERIAL:
eine oder mehrere Hände voll Stöcke und Äste bis etwa Zeige- finger dick
stabilen Draht 
leicht zu biegenden Draht (meiner ist rosa, weil der eben da war, das sieht man nachher aber nicht mehr)




WERKZEUG:
eine Gartenschere (um die Stöcke zu verkleinern und zu vervielfältigen)
eine Kneifzange (zum Draht schneiden)
eine Heißklebepistole (und viele Klebestäbe zum Nachladen)
eine Unterlage (Zeitung oder eine große Pappe)


Zuerst habe ich aus dem festen Draht einen Kreis gebogen und vertüddelt. Meiner hat ca 20cm Durchmesser (die Äste ragen auch ein wenig in die Mitte), der ist aber ziemlich groß geworden, um nicht zu sagen monströs. Am Drahtkreis kann man die Äste anlegen und so die Länge bestimmen, die einem am besten gefällt.

Anschließend habe ich die Äste klein geschnitten, durchschnittlich sind sie 15cm lang geworden würde ich sagen. Eigentlich unterliegt die Länge aber größeren Schwankungen zwischen 10cm bis 25cm. Dabei habe ich die geraden unteren Enden der Äste auf einen Stapel gelegt, aus dem ich später die Basis baue und die Verzweigungen auf einen anderen Haufen, die kommen erst ganz zum Schluss oben drauf. 

Jetzt habe ich die Äste mit dem rosa Draht an meinem Gestell lose befestigt. Richtig viel Stabilität gibt das noch nicht, aber man kann jetzt leider noch nicht mit dem Heißkleber arbeiten. Als ich einmal rum war und die größten Lücken noch nachträglich gefüllt habe, habe ich begonnen weitere Äste in mein Gerüst zu kleben. Dabei ist zu beachten, dass man möglichst jeden eingeklebten Ast mit beiden Nachbarn zusammenklebt um die notwendige Stabilität zu erreichen. Zwischendurch habe ich auch nochmal Heißklebewürste zwischen die Äste gedrückt, vorsichtig, damit möglichst kein Kleber runter tropft. 


Nachdem ich den letzten der geraden Äste eingeklebt hatte, habe ich den Kleber erst einmal abkühlen lassen. Dann habe ich vorsichtig meinen Kranz umgedreht um ihn nun von unten noch Mal mit dem Drahtgestell und die Äste untereinander zu verbinden. Hierfür sind so einige Klebestangen drauf gegangen, ich war großzügig, denn ich will auch nächstes Jahr etwas von meinem Adventskranz haben. (übrigens: Vorsicht, wenn der Kleber zu warm wird und kocht, beginnt er gemein zu tropfen und hinterlässt dann fiese Brandblasen). 

Nun habe ich den Kranz wieder umgedreht, kurz überlegt, ob er mir nicht schon sehr gut gefällt und dann doch die verzweigten Äste auch noch angebracht. Und er gefällt mir so noch viel besser!
Die Kerzenhalter habe ich eingesteckt und auch mit Heißkleber fixiert, damit sie möglichst gerade sind. 
Endlich kann der Kranz dekoriert werden! Ich glaube, meiner bekommt nächstes Jahr (weil ich sie im Schlussverkauf kaufen werde) noch so hübsche bunte Vögelchen dazu.

- Johnny & Gre


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